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Delirium

Als ich aus dem Koma erwachte, war ich von einer tiefen Verwirrung umgeben. Die Erinnerungen an mein Leben vor dem Unfall waren verschwommen und ich hatte Schwierigkeiten, mich an meine Umgebung zu erinnern. Die ersten Tage nach dem Erwachen waren geprägt von intensiven Angstzuständen und Wahnvorstellungen. Ich sah Dinge, die nicht existierten, und hörte Stimmen, die mich bedrohten.

Die Ärzte und Pflegekräfte um mich herum versuchten, mich zu beruhigen und mir zu erklären, was passiert war. Doch ihre Worte klangen in meinen Ohren wie ein ferner Echo, das ich nicht verstehen konnte. Ich fühlte mich wie in einem Albtraum gefangen, aus dem ich nicht erwachen konnte. Die Angst und die Verwirrung waren so überwältigend, dass ich mich oft in meinem Bett zusammenrollte und mich weigerte, mit jemandem zu sprechen.

Langsam aber sicher begann ich, mich an meine Umgebung zu gewöhnen. Die Gesichter der Ärzte und Pflegekräfte wurden vertrauter und ihre Worte begannen, einen Sinn zu ergeben. Ich begann, mich an meine Vergangenheit zu erinnern und meine Identität wiederzufinden. Die Angstzustände und Wahnvorstellungen ließen allmählich nach und ich begann, mich auf den Weg der Besserung zu machen. Es war ein langer und schwieriger Prozess, aber ich war entschlossen, mein Leben wieder aufzubauen und die Kontrolle über meine Gedanken und Gefühle zurückzugewinnen. Mit jedem Tag, der verging, fühlte ich mich ein bisschen stärker und selbstsicherer.

Influenza A – und die Folgen

Eine Infektion mit Influenza A kann in schweren Fällen zu einem akuten Lungenversagen (ARDS) führen. Besteht eine Influenza-A-Infektion, werden geplante (elektive) Operationen in der Regel verschoben. Gründe hierfür sind das hohe Anästhesierisiko, mögliche Atemnot und das Risiko für postoperative Komplikationen. Fieber oder respiratorische Symptome führen in etwa 24 % der Fälle zur Absage geplanter Eingriffe. 

Ich frage mich, warum diese OP zu diesem Zeitpunkt weiter durchgeführt wurde. 

Ein akutes Lungenversagen ist eine lebensbedrohliche Komplikation mit einer Krankenhaussterblichkeit von fast 50 %. Der Einsatz moderner Lungenersatzverfahren (ECMO) dient als letzte Option („Ultima Ratio“), wenn herkömmliche Beatmungsmethoden nicht mehr ausreichen.

Nahtod – Ein Traum

Der Traum im Krankenhaus

Träume sind häufig Spiegelbilder unserer tiefsten Ängste, Wünsche oder Empfindungen. Besonders intensiver oder wiederkehrender Traum kann in schwierigen Lebensphasen auftreten, etwa bei einer Krankheit oder einem Krankenhausaufenthalt. In meinem Traum befinde ich mich im Krankenhaus, ein Ort, der sowohl Heilung als auch die Gefahr von Verlust und Ohnmacht symbolisieren kann. Der Traum ist von einer intensiven, fast klaustrophobischen Atmosphäre geprägt und beschreibt eine tiefe innere Zerrissenheit.

Ich liege in einem Krankenhausbett, das von einer Folie umschlossen ist – fast wie ein Himmelbett, aber in einer erdrückenden, isolierenden Weise. Diese Folie scheint eine Barriere zwischen mir und der Außenwelt darzustellen, als ob ich in einem eigenen Raum gefangen bin, der mich von den anderen Patienten und der Realität abschirmt. Es ist, als wäre ich sowohl körperlich als auch emotional von der Welt abgeschnitten. In diesem Zustand versuche ich verzweifelt, die Folie zu zerreißen, um mich von der physischen und psychischen Enge zu befreien.

Um mich herum liegen andere Patienten in ihrem eigenen Bett, die ebenfalls in ihren Krankheitszuständen gefangen sind. Aber meine Aufmerksamkeit richtet sich auf eine Krankenschwester, die sich gerade um einen anderen Patienten kümmert. In diesem Moment der Isolation und Verzweiflung schreie ich nach ihr, in der Hoffnung, dass sie sich auch um mich kümmern wird. Doch ihre Reaktion ist ein kaltes, resigniertes „Ich kann mich nicht um alle gleichzeitig kümmern.“ Diese Worte treffen mich wie ein Schlag. Sie bringen mein Gefühl von Hilflosigkeit auf den Punkt – die Erkenntnis, dass meine Bedürfnisse in diesem Moment nicht nur übersehen, sondern auch als weniger wichtig betrachtet werden könnten.

Der rote Buzzer, der sich außerhalb meines Bettes befindet, symbolisiert in diesem Traum meine verzweifelte Suche nach Hilfe. Doch auch dieser Buzzer, so nah und scheinbar in Reichweite, bleibt in der Traumwelt unwirksam – ein weiteres Symbol für die Isolation und den Mangel an Kontrolle, den ich fühle. Der rote Knopf könnte auch für den Versuch stehen, Aufmerksamkeit zu erlangen, ohne jedoch eine echte Antwort oder Unterstützung zu bekommen.

Dieser Traum spiegelt vielleicht ein tiefes Gefühl der Ohnmacht wider, das in schwierigen Zeiten leicht entstehen kann. Der Krankenhausaufenthalt, verbunden mit Krankheit oder Verletzung, kann das Gefühl von Verlust und Abhängigkeit verstärken. Der Traum zeigt nicht nur die Isolation des Krankenhauses, sondern auch die psychologische Belastung, die mit dieser Ohnmacht einhergeht. Trotz der Anwesenheit von Menschen – der Krankenschwester und den anderen Patienten – bleibt der Traum von Einsamkeit und Entfremdung geprägt.

In der Symbolik dieses Traums könnte die Folie als eine Art Schutzschild interpretiert werden, die mich vor einer Welt schützt, die mich derzeit nicht verstehen kann. Vielleicht ist sie auch ein Ausdruck meines Bedürfnisses nach Distanzierung, um mich von den Ängsten und dem Schmerz der Krankheit zu befreien. Gleichzeitig zeigt der Traum jedoch, dass dieser Schutz keine wirkliche Heilung bringt. Der Versuch, die Folie zu zerreißen, ist ein verzweifelter Akt der Selbstbefreiung – doch in der Traumwelt ist es mir nicht möglich, die Barriere zu überwinden.

Die Krankenschwester, die sich nicht um mich kümmern kann, stellt eine wichtige Figur dar: Sie könnte die Realität widerspiegeln, dass, trotz aller Bemühungen von medizinischem Personal, es nicht immer möglich ist, jedem Patienten gleichzeitig gerecht zu werden. Diese Erkenntnis ist hart und enttäuschend, aber sie könnte auch eine Lektion darüber sein, dass die Erwartungen an die Fürsorge und Aufmerksamkeit in einem solchen Umfeld oft nicht vollständig erfüllt werden können.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass dieser Traum eine Mischung aus Angst, Isolation und dem Wunsch nach Hilfe darstellt. Er verdeutlicht die inneren Kämpfe und die Unsicherheit, die mit einer Krankenhausaufenthaltserfahrung verbunden sind. Die traumhafte Darstellung des Buzzer, der Folie und der Krankenschwester ist ein Spiegelbild des Gefühls, gleichzeitig nach Hilfe zu rufen und sich dennoch von der Welt nicht gehört zu fühlen. Es ist eine emotionale Auseinandersetzung mit der Ohnmacht und dem Verlangen nach Kontrolle, die in schwierigen Zeiten besonders intensiv werden können.

Koma – Traum 1 – Nachtrag

Das Haus im Traum

Niemand weiß, ob es ein zusammenhängender Traum, oder zwei einzelne Träume waren. Jedem von Euch ist es selbst überlassen, es heraus zu finden.

Ich erinnere mich, wie ich im Traum in dieses Haus ging. Egal, in welchen Raum ich ging (sie waren alle miteinander verbunden – es gab keine Türen) befanden sich dort mir unbekannte Menschen.

Ich war unsagbar müde und suchte einen Platz zum Schlafen oder ausruhen. Es dauerte, bis ich einen Platz fand. Ich legte mich auf eine Matratze und sah, wie sich die Menschen unterhielten. Keiner nahm Notiz von mir. Ich lag ängstlich in diesem Haus und überlegte, wer all diese Menschen waren. Immer wieder wurden einzelne Personen gerufen, um zum Fahrstuhl zu kommen.

Auch ich wurde dorthin gerufen. Ich sollte im Fahrstuhl sein, um nach unten zuu fahren. 

In einem Fahrstuhl? Im Tal gab es keinen Fahrstuhl. Zum Haus gelangte man nur zu Fuß über einen bescwerlichen Weg. Ich verstand es nicht. Um mich herum standen Möbel übereinander gestapelt. Was wren das für Möbel? Wo sollte es hingehen? Es gab keine Stockwerke.

Als der Fahrstuhl unten ankam, sollte ich aussteigen. Ich schaute mich um. So sehr ich mich auch anstrengte. Ich wußte nicht wo ich mich befand. Es war Winter und  es war kalt. 

 

Bedeutung

  • Müdigkeit und Suche nach Ruhe: Du fühlst dich erschöpft und sehnsüchtig nach einem sicheren Ort zum Ausruhen. Das Haus mit verbundenen Räumen ohne Türen symbolisiert möglicherweise milde Überforderung durch viele Gedanken oder Verpflichtungen in deinem Umfeld, ohne klare Abgrenzungen oder Ruhepausen.

  • Unbekannte Menschen und Unsichtbarkeit: Die Personen, die dich ignorieren oder nicht beachten, deuten darauf hin, dass du dich in bestimmten Situationen unsichtbar oder übersehen fühlst – vielleicht in Beziehungen, am Arbeitsplatz oder in sozialen Kreisen.

  • Fahrstuhl nach unten und verkehrte Logik: Der Fahrstuhl, der nach unten führen soll, obwohl im Tal kein Fahrstuhl existiert, spiegelt Verwirrung über Richtungen oder Entscheidungen wider. Es kann ein Hinweis auf innere Impulse sein, die dich in Richtungen ziehen, die nicht zur realen Umgebung passen, oder auf Gefühle von Weg-Weisungslosigkeit.

  • Möbel gestapelt und kalter Winter: Stapelnde Möbel signalisieren Überforderung, Belastung oder das Gefühl, keine stabile Orientierung zu haben. Kalter Winter steht oft für Schutzbedürfnis, Sehnsucht nach Wärme und Nähe.

  • Wiederholte Aufforderung, in den Fahrstuhl zu gehen: Angst vor Veränderung oder dem Unbekannten, gepaart mit dem Gefühl, Dinge tun zu müssen, ohne klare Orientierung zu haben.

Koma – Traum 1

Erinnerung:

Haus oben auf einem Berg umgeben von hellem Licht. 2 Personen unterhalten sich am Haus. Eine weitere Person versucht zu Fuß zum Haus zu gelangen.

Am Gespräch beteiligt meine Tante Guschi, die bereits viele Jahre tod ist.

Bedeutung:

Die Beschreibung erinnert an eine allegorische Szene, die symbolisch für die Annäherung an ein Ziel oder eine spirituelle Verbindung steht. Das Haus auf dem Berg repräsentiert das Ziel oder die spirituelle Ebene, die umgebende Helligkeit deutet auf Erleuchtung oder Klarheit hin. Die beiden Personen am Haus stehen für das Ziel selbst und eine etablierte Verbindung oder einen Zustand, während die dritte Person, die sich zu Fuß nähert, densuchenden oder denjenigen darstellt, der noch auf dem Weg zu dieser Erleuchtung ist. 

 

  • Haus auf dem Berg: Kann ein Ziel, eine Erleuchtung oder einen spirituellen Zustand symbolisieren.
  • Helles Licht: Steht für Klarheit, Wahrheit oder eine göttliche Gegenwart.
  • Zwei Personen am Haus: Können die Entität des Ziels und eine bereits dort angekommene Person repräsentieren, die über die Verbindung spricht.
  • Die sich zu Fuß nähernde Person: Stellt den Suchenden oder denjenigen dar, der noch auf dem Weg ist, eine Verbindung herzustellen oder ein Ziel zu erreichen.
  • Die Unterhaltung: Könnte den Dialog zwischen dem Suchenden und dem Ziel oder den bereits Anwesenden darstellen, wobei die Unterhaltung als Brücke zwischen den beiden Welten dient. 

Weitere Erinnerung an diesen Traum:

Ich kann mich daran erinnern, dass ich es war, der zu diesem Haus gewandert war. Es war ein beschwerlicher Weg. Oben angekommen bemerkte ich, wie sich meine Tante Guschi mit einem mir unbekannten Mann unterhielt.

Es ging darum, dass niemand erfahren sollte, welches Geheimnis diese beiden hatten. 

Ich erinnere mich daran, dass all die Menschen, die unten im Tal starben nach oben zu diesem Haus gebracht wurden. Die Habseligkeiten dieser Menschen wurden von meiner Tante eingesammelt und in dem Haus verwahrt.

Darm – Operation – Aus dem Arztbericht

Aus dem Arztbericht

Zunächst einmal eine Anmerkung von mir. Die Tage nach der Operation sind in meinem Inneren wie ausgelöscht. Ich kann mich nicht daran erinnern, wei ich in ein künstliches Koma (zwei Male) versetzt wurde. Doch der Reihe nach:

  • 17.12.2024: konventionelle Sigmaresektion
  • 17.12.2024: explorative Laparotomie mit Adhäsiolyse
  • 18.12.2024: aufgeblähtes Abdomen – Abführende Mittel führten zu keiner Änderung. Aufgrund hoher Schmerzen versetzen in künstliches Koma
  • 19.12.2024: Tachyarrhythmia absoluta (Lungenversagen)
  • 20.12.2024: CT – Untersuchung
  • 22.12.2024: Re-Laparotomie
  • 23.12.2024: problemlose Extubation
  • 24.12.2024: Infektion mit Influenca A nachgewiesen
  • 24.12.2024 Einschaltung  des Gesundheitsamtes
  • 24.12.2024 respiratorische Insuffienz (erneutes Lungenversagen)
  • 25.12.2024: ReRe-Lapartomie, sowie Re – Intubation
  • 25.12.2024: 4tägige Bauchlagerung
  • 27.12.2024: Luftröhrenschnitt für die künstlihe Beatmung
  • 28.12.2024: Darreichung zweier Bluttransfusionen
  • 31.12.2024: Beginn Weaning
  • 10.01.2025: ich wurde dekanüliert
  • 11.01.2025: Kostaufbau (zuächst nur flüssig)
  • 13.01.2025 Verlegung auf die chirugische Station
  • 27.01.2025 Entlassung

Im weiteren Verlauf (keine zeitlich Erkenntnis):

  • Lungenversagen – dadurch Luftröhrenschnitt und künstliche Beatmung
  • Akutes Nierenversagen
  • Herzrhythmusstörung
  • Harnwegsifekt
  • Delir
  • Panikattacken

  

Darm – Operation

Die Operation kann beginnen

1. Vorbereitung im OP

  • Ich bekomme eine Narkose – ich schlafe tief und spüre nichts.

  • Der Bauch wird gründlich desinfiziert und abgedeckt.

  • Über einen Zugang (Infusion) bekomme ich Flüssigkeit und Medikamente.


2. Zugang zum Darm

  • Laparoskopisch (Schlüsselloch-OP): kleine Schnitte, Kamera und feine Instrumente.


3. Entfernung des kranken Darmstücks

  • Der Arzt sucht den kranken Teil des Darms (durch Entzündung).

  • Dieses Stück wird abgetrennt und herausgenommen.

  • Dabei werden Blutgefäße durchtrennt und wieder verschlossen, damit es nicht blutet.


4. Darmenden wieder verbinden (Anastomose)

  • Die beiden gesunden Enden des Darms werden wieder zusammengenäht.

  • Dadurch bleibt der Darmdurchgang erhalten – Nahrung kann später wieder normal passieren.


5. Kontrolle und Wundverschluss

  • Der Arzt prüft, ob alles dicht ist und keine Blutung besteht.

  • Dann werden die Schnitte zugenäht oder geklammert.

  • Zum Schluss wird ein Verband angelegt.


6. Aufwachraum

  • Ich werde in den Aufwachraum gebracht, bis ich wach und stabil bin.

  • Danach komme ich zurück auf mein Zimmer.

Soweit so gut. Bis dahin verlief die Operation wie im Lehrbuch. Doch was passiert, wenn danach nichts mehr „normal“ ist?

Darm – Operation – Vorbereitung

Vorbereitung

Bereits einen Tag vor der Darm – Operation wurde ich ins Krnkenhaus bestellt. Ab diesem Zeitpunkt durfte ich nichts mehr essen. Zusätzlich bekam ich ein Abführmittel, welches ich einnehmen mußte. Dieses hatte zur Folge, dass ich immer wieder zurToilette mußte. Nach einer ganzen Zeit kam nur noch Flüssigkeit. Es ist sehr erschöpfend.

Nach einer Stunde, als ich von der Toilette kamund zum Bett gehen wollte, sckte mein Kreislauf zusammen und ich fiel zu Boden undverlor für einen Momen mein Bewußtsein. Das schöne am Krankenhaus: Mir wurde direkt geholfen.

Was folgte, war ein Aufklärungsgespräch:

  • Ich sprach mit dem Arzt und der Narkoseärztin.

  • Dabei wurde erklärt, warum und wie die Operation gemacht wird, welche Risiken es gibt und was nachher passiert.

Danach wurde ich von der Schwester rasiert (im OP – Bereich)

Darm – Operation – Grundlegendes

Gedanken zur Darm – Operation

Die Darminfektion und der operative Eingriff zur Teilresektion

In schweren Fällen kann eine Darminfektion zu Komplikationen führen, die eine medizinische Behandlung erforderlich machen. Einer dieser Eingriffe ist die operative Entfernung eines Teils des Darms, die sogenannte Resektion.

Wann eine Operation sinnvoll wird: In vielen Fällen lassen sich Darminfektionen mit Medikamenten, Flüssigkeitszufuhr und Ruhe behandeln. Eine Operation wird erwogen, wenn:

  • ein stark geschädigter Darmabschnitt vorhanden ist und der Gewebeverlust die Funktion stark beeinträchtigt
  • sich Abszesse bilden, die nicht anders beherrscht werden können
  • es eine schwere Entzündung gibt, die die Darmdurchlässigkeit gefährdet
  • eine Verstopfung oder vollständiger Darmverschluss besteht

Der operative Eingriff: Teilresektion des Darms

  • Ziel: Einen geschädigten Abschnitt des Darmes entfernen, um Infektion, Entzündung oder Komplikationen zu beseitigen und die Darmfunktion zu erhalten.
  • Vorgehen: Unter Narkose wird der betroffene Darmabschnitt freigelegt, der beschädigte Teil abgetrennt und die Enden des-Darms wieder verbunden (Primäre Anastomose) oder, falls nötig, eine vorübergehende Stomaanlage gelegt, bis der Darm heilt.
  • Risiken: Infektion, Blutung, Verletzung benachbarter Organe, Verwachsungen, Probleme bei der Wundheilung, Anteile eines rezidivierenden Problems.
  • Erholung: Nach der Operation hängt die Erholungszeit von individuellen Faktoren ab. In der Regel folgt eine phase der Nahrungsaufnahme nach und einer allmählichen Rückkehr zu normalen Aktivitäten; Krankenhausaufenthalt und Nachsorge sind wichtig.

Ich erinnere mich gut daran, dass mir gesagt wurde, dass solche eine Operation ein Standarteingriff sei. Nach ca einer Woche könne man das Krankenhaus sicherlich verlassen.

Darmbeschwerden

Wiederkehrende Darminfektion

Das gesammte Jahr 2024 wurde begleitet von Darmbeschwerden, Krankenhausbesuche, Diagnosen und keinerlei Hilfe.

Ich hatte schon mehrmals Probleme mit meinem Darm. Es fing damit an, dass ich plötzlich starke Bauchschmerzen bekam. Mein Bauch war aufgebläht, und ich musste oft zur Toilette. Ich fühlte mich schwach, müde und hatte keinen Appetit. Zuerst dachte ich, es sei nur etwas, das ich Falsches gegessen hatte. Doch die Beschwerden gingen nicht weg.

Ich ging zum Arzt. Er meinte, es könnte eine Darminfektion sein, also eine Entzündung im Darm, die meist durch Bakterien oder Viren entsteht. Zuerst bekam ich nur Schmerzmittel. Die sollten helfen, dass die Bauchschmerzen weniger werden. Für ein paar Wochen fühlte ich mich etwas besser, aber die Schmerzen kamen schnell wieder. Das zeigte, dass die Ursache nicht nur die Schmerzen selbst waren, sondern dass etwas im Darm nicht in Ordnung war.

Nach zwei Monaten ging ich wieder zum Arzt. Dieses Mal bekam ich Antibiotika. Ich hoffte, dass es danach endlich besser wird. Ich nahm die Tabletten regelmäßig ein, wie der Arzt es gesagt hatte. Doch leider half es nicht so gut. Die Schmerzen blieben, manchmal waren sie sogar schlimmer als vorher. Auch der Durchfall hörte nicht ganz auf, und ich war oft sehr erschöpft.

Der Arzt erklärte mir, dass manche Bakterien gegen Antibiotika resistent sein können. Das bedeutet, dass die Medikamente bei ihnen nicht mehr wirken. Außerdem kann durch Antibiotika auch die „guten“ Bakterien im Darm geschädigt werden, die eigentlich wichtig für die Verdauung sind. Dadurch kann sich die Darmflora verändern, und der Körper wird anfälliger für neue Infektionen.

Deshalb wurden weitere Untersuchungen gemacht. Ich musste eine Stuhlprobe abgeben, und mein Blut wurde untersucht. Die Ärzte wollten genau wissen, welche Erreger in meinem Darm sind. Manchmal kann auch Stress, eine falsche Ernährung oder ein schwaches Immunsystem eine Rolle spielen.

Seitdem achtete ich mehr auf meine Gesundheit.

Leider hat keine Therapie angeschlagen. Im Krankenhaus ließ ich mir nun einen Termin für eine Operation geben. Da die Infektion bereits chronisch war, wurde mir empfohlen, den entzündeten Teil des Darmes entfernen zu lassen.