Influenza A – und die Folgen

Eine Infektion mit Influenza A kann in schweren Fällen zu einem akuten Lungenversagen (ARDS) führen. Besteht eine Influenza-A-Infektion, werden geplante (elektive) Operationen in der Regel verschoben. Gründe hierfür sind das hohe Anästhesierisiko, mögliche Atemnot und das Risiko für postoperative Komplikationen. Fieber oder respiratorische Symptome führen in etwa 24 % der Fälle zur Absage geplanter Eingriffe. 

Ich frage mich, warum diese OP zu diesem Zeitpunkt weiter durchgeführt wurde. 

Ein akutes Lungenversagen ist eine lebensbedrohliche Komplikation mit einer Krankenhaussterblichkeit von fast 50 %. Der Einsatz moderner Lungenersatzverfahren (ECMO) dient als letzte Option („Ultima Ratio“), wenn herkömmliche Beatmungsmethoden nicht mehr ausreichen.

Darm – Operation – Aus dem Arztbericht

Aus dem Arztbericht

Zunächst einmal eine Anmerkung von mir. Die Tage nach der Operation sind in meinem Inneren wie ausgelöscht. Ich kann mich nicht daran erinnern, wei ich in ein künstliches Koma (zwei Male) versetzt wurde. Doch der Reihe nach:

  • 17.12.2024: konventionelle Sigmaresektion
  • 17.12.2024: explorative Laparotomie mit Adhäsiolyse
  • 18.12.2024: aufgeblähtes Abdomen – Abführende Mittel führten zu keiner Änderung. Aufgrund hoher Schmerzen versetzen in künstliches Koma
  • 19.12.2024: Tachyarrhythmia absoluta (Lungenversagen)
  • 20.12.2024: CT – Untersuchung
  • 22.12.2024: Re-Laparotomie
  • 23.12.2024: problemlose Extubation
  • 24.12.2024: Infektion mit Influenca A nachgewiesen
  • 24.12.2024 Einschaltung  des Gesundheitsamtes
  • 24.12.2024 respiratorische Insuffienz (erneutes Lungenversagen)
  • 25.12.2024: ReRe-Lapartomie, sowie Re – Intubation
  • 25.12.2024: 4tägige Bauchlagerung
  • 27.12.2024: Luftröhrenschnitt für die künstlihe Beatmung
  • 28.12.2024: Darreichung zweier Bluttransfusionen
  • 31.12.2024: Beginn Weaning
  • 10.01.2025: ich wurde dekanüliert
  • 11.01.2025: Kostaufbau (zuächst nur flüssig)
  • 13.01.2025 Verlegung auf die chirugische Station
  • 27.01.2025 Entlassung

Im weiteren Verlauf (keine zeitlich Erkenntnis):

  • Lungenversagen – dadurch Luftröhrenschnitt und künstliche Beatmung
  • Akutes Nierenversagen
  • Herzrhythmusstörung
  • Harnwegsifekt
  • Delir
  • Panikattacken

  

Darm – Operation

Die Operation kann beginnen

1. Vorbereitung im OP

  • Ich bekomme eine Narkose – ich schlafe tief und spüre nichts.

  • Der Bauch wird gründlich desinfiziert und abgedeckt.

  • Über einen Zugang (Infusion) bekomme ich Flüssigkeit und Medikamente.


2. Zugang zum Darm

  • Laparoskopisch (Schlüsselloch-OP): kleine Schnitte, Kamera und feine Instrumente.


3. Entfernung des kranken Darmstücks

  • Der Arzt sucht den kranken Teil des Darms (durch Entzündung).

  • Dieses Stück wird abgetrennt und herausgenommen.

  • Dabei werden Blutgefäße durchtrennt und wieder verschlossen, damit es nicht blutet.


4. Darmenden wieder verbinden (Anastomose)

  • Die beiden gesunden Enden des Darms werden wieder zusammengenäht.

  • Dadurch bleibt der Darmdurchgang erhalten – Nahrung kann später wieder normal passieren.


5. Kontrolle und Wundverschluss

  • Der Arzt prüft, ob alles dicht ist und keine Blutung besteht.

  • Dann werden die Schnitte zugenäht oder geklammert.

  • Zum Schluss wird ein Verband angelegt.


6. Aufwachraum

  • Ich werde in den Aufwachraum gebracht, bis ich wach und stabil bin.

  • Danach komme ich zurück auf mein Zimmer.

Soweit so gut. Bis dahin verlief die Operation wie im Lehrbuch. Doch was passiert, wenn danach nichts mehr „normal“ ist?

Darm – Operation – Vorbereitung

Vorbereitung

Bereits einen Tag vor der Darm – Operation wurde ich ins Krnkenhaus bestellt. Ab diesem Zeitpunkt durfte ich nichts mehr essen. Zusätzlich bekam ich ein Abführmittel, welches ich einnehmen mußte. Dieses hatte zur Folge, dass ich immer wieder zurToilette mußte. Nach einer ganzen Zeit kam nur noch Flüssigkeit. Es ist sehr erschöpfend.

Nach einer Stunde, als ich von der Toilette kamund zum Bett gehen wollte, sckte mein Kreislauf zusammen und ich fiel zu Boden undverlor für einen Momen mein Bewußtsein. Das schöne am Krankenhaus: Mir wurde direkt geholfen.

Was folgte, war ein Aufklärungsgespräch:

  • Ich sprach mit dem Arzt und der Narkoseärztin.

  • Dabei wurde erklärt, warum und wie die Operation gemacht wird, welche Risiken es gibt und was nachher passiert.

Danach wurde ich von der Schwester rasiert (im OP – Bereich)

Darm – Operation – Grundlegendes

Gedanken zur Darm – Operation

Die Darminfektion und der operative Eingriff zur Teilresektion

In schweren Fällen kann eine Darminfektion zu Komplikationen führen, die eine medizinische Behandlung erforderlich machen. Einer dieser Eingriffe ist die operative Entfernung eines Teils des Darms, die sogenannte Resektion.

Wann eine Operation sinnvoll wird: In vielen Fällen lassen sich Darminfektionen mit Medikamenten, Flüssigkeitszufuhr und Ruhe behandeln. Eine Operation wird erwogen, wenn:

  • ein stark geschädigter Darmabschnitt vorhanden ist und der Gewebeverlust die Funktion stark beeinträchtigt
  • sich Abszesse bilden, die nicht anders beherrscht werden können
  • es eine schwere Entzündung gibt, die die Darmdurchlässigkeit gefährdet
  • eine Verstopfung oder vollständiger Darmverschluss besteht

Der operative Eingriff: Teilresektion des Darms

  • Ziel: Einen geschädigten Abschnitt des Darmes entfernen, um Infektion, Entzündung oder Komplikationen zu beseitigen und die Darmfunktion zu erhalten.
  • Vorgehen: Unter Narkose wird der betroffene Darmabschnitt freigelegt, der beschädigte Teil abgetrennt und die Enden des-Darms wieder verbunden (Primäre Anastomose) oder, falls nötig, eine vorübergehende Stomaanlage gelegt, bis der Darm heilt.
  • Risiken: Infektion, Blutung, Verletzung benachbarter Organe, Verwachsungen, Probleme bei der Wundheilung, Anteile eines rezidivierenden Problems.
  • Erholung: Nach der Operation hängt die Erholungszeit von individuellen Faktoren ab. In der Regel folgt eine phase der Nahrungsaufnahme nach und einer allmählichen Rückkehr zu normalen Aktivitäten; Krankenhausaufenthalt und Nachsorge sind wichtig.

Ich erinnere mich gut daran, dass mir gesagt wurde, dass solche eine Operation ein Standarteingriff sei. Nach ca einer Woche könne man das Krankenhaus sicherlich verlassen.

Darmbeschwerden

Wiederkehrende Darminfektion

Das gesammte Jahr 2024 wurde begleitet von Darmbeschwerden, Krankenhausbesuche, Diagnosen und keinerlei Hilfe.

Ich hatte schon mehrmals Probleme mit meinem Darm. Es fing damit an, dass ich plötzlich starke Bauchschmerzen bekam. Mein Bauch war aufgebläht, und ich musste oft zur Toilette. Ich fühlte mich schwach, müde und hatte keinen Appetit. Zuerst dachte ich, es sei nur etwas, das ich Falsches gegessen hatte. Doch die Beschwerden gingen nicht weg.

Ich ging zum Arzt. Er meinte, es könnte eine Darminfektion sein, also eine Entzündung im Darm, die meist durch Bakterien oder Viren entsteht. Zuerst bekam ich nur Schmerzmittel. Die sollten helfen, dass die Bauchschmerzen weniger werden. Für ein paar Wochen fühlte ich mich etwas besser, aber die Schmerzen kamen schnell wieder. Das zeigte, dass die Ursache nicht nur die Schmerzen selbst waren, sondern dass etwas im Darm nicht in Ordnung war.

Nach zwei Monaten ging ich wieder zum Arzt. Dieses Mal bekam ich Antibiotika. Ich hoffte, dass es danach endlich besser wird. Ich nahm die Tabletten regelmäßig ein, wie der Arzt es gesagt hatte. Doch leider half es nicht so gut. Die Schmerzen blieben, manchmal waren sie sogar schlimmer als vorher. Auch der Durchfall hörte nicht ganz auf, und ich war oft sehr erschöpft.

Der Arzt erklärte mir, dass manche Bakterien gegen Antibiotika resistent sein können. Das bedeutet, dass die Medikamente bei ihnen nicht mehr wirken. Außerdem kann durch Antibiotika auch die „guten“ Bakterien im Darm geschädigt werden, die eigentlich wichtig für die Verdauung sind. Dadurch kann sich die Darmflora verändern, und der Körper wird anfälliger für neue Infektionen.

Deshalb wurden weitere Untersuchungen gemacht. Ich musste eine Stuhlprobe abgeben, und mein Blut wurde untersucht. Die Ärzte wollten genau wissen, welche Erreger in meinem Darm sind. Manchmal kann auch Stress, eine falsche Ernährung oder ein schwaches Immunsystem eine Rolle spielen.

Seitdem achtete ich mehr auf meine Gesundheit.

Leider hat keine Therapie angeschlagen. Im Krankenhaus ließ ich mir nun einen Termin für eine Operation geben. Da die Infektion bereits chronisch war, wurde mir empfohlen, den entzündeten Teil des Darmes entfernen zu lassen. 

Wie alles anfing

Once upon a time…

Ich habe mir überlegt, sachlich anzufangen, um Euch zu erklären, wie das JETZT zustande gekommen ist. 

Meine Geschichte beginnt mit einer chronischen Darminfektion.

Allgemeines zu diesem Thema:

Eine chronische Darminfektion ist eine Entzündung oder Infektion im Darm, die lange anhält – oft Wochen, Monate oder sogar Jahre. Normalerweise heilt eine Magen-Darm-Infektion nach ein paar Tagen wieder ab. Wenn sie aber immer wiederkommt oder gar nicht richtig weggeht, spricht man von einer chronischen (also dauerhaften) Infektion.

Ursachen

Chronische Darminfektionen können viele Ursachen haben:

  • Bakterien, z. B. Salmonellen oder Clostridium difficile

  • Parasiten, z. B. Giardia lamblia

  • Viren, die den Darm dauerhaft reizen

  • Oder ein geschwächtes Immunsystem, das Erreger nicht richtig bekämpfen kann

Auch schlechte Hygiene, verunreinigtes Wasser oder ungesunde Ernährung können das Risiko erhöhen.

Symptome

Typische Anzeichen sind:

  • Häufiger Durchfall

  • Bauchschmerzen und Blähungen

  • Übelkeit oder Appetitlosigkeit

  • Gewichtsverlust und Schwächegefühl

Da die Infektion lange dauert, fühlt man sich oft müde und kraftlos.

Behandlung

Die Behandlung hängt von der Ursache ab.

  • Bei Bakterien helfen manchmal Antibiotika.

  • Bei Parasiten gibt es spezielle Medikamente.

  • Wichtig sind auch viel trinken und gesunde Ernährung, damit der Körper sich erholen kann.
    Manchmal muss man auch Probiotika (nützliche Darmbakterien) einnehmen, um den Darm wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Vorbeugung

Um Darminfektionen zu vermeiden, sollte man:

  • Hände regelmäßig waschen

  • Lebensmittel gut durchgaren

  • Sauberes Trinkwasser verwenden

  • Und auf Hygiene im Alltag achten

Fazit

Eine chronische Darminfektion ist unangenehm und kann den Körper stark schwächen. Mit guter Behandlung und gesunder Lebensweise kann man sie aber meist in den Griff bekommen. Wichtig ist, rechtzeitig zum Arzt zu gehen und auf den eigenen Körper zu achten.