Eine Infektion mit Influenza A kann in schweren Fällen zu einem akuten Lungenversagen (ARDS) führen. Besteht eine Influenza-A-Infektion, werden geplante (elektive) Operationen in der Regel verschoben. Gründe hierfür sind das hohe Anästhesierisiko, mögliche Atemnot und das Risiko für postoperative Komplikationen. Fieber oder respiratorische Symptome führen in etwa 24 % der Fälle zur Absage geplanter Eingriffe.
Ich frage mich, warum diese OP zu diesem Zeitpunkt weiter durchgeführt wurde.
Ein akutes Lungenversagen ist eine lebensbedrohliche Komplikation mit einer Krankenhaussterblichkeit von fast 50 %. Der Einsatz moderner Lungenersatzverfahren (ECMO) dient als letzte Option („Ultima Ratio“), wenn herkömmliche Beatmungsmethoden nicht mehr ausreichen.