Koma – Traum 1 – Nachtrag

Das Haus im Traum

Niemand weiß, ob es ein zusammenhängender Traum, oder zwei einzelne Träume waren. Jedem von Euch ist es selbst überlassen, es heraus zu finden.

Ich erinnere mich, wie ich im Traum in dieses Haus ging. Egal, in welchen Raum ich ging (sie waren alle miteinander verbunden – es gab keine Türen) befanden sich dort mir unbekannte Menschen.

Ich war unsagbar müde und suchte einen Platz zum Schlafen oder ausruhen. Es dauerte, bis ich einen Platz fand. Ich legte mich auf eine Matratze und sah, wie sich die Menschen unterhielten. Keiner nahm Notiz von mir. Ich lag ängstlich in diesem Haus und überlegte, wer all diese Menschen waren. Immer wieder wurden einzelne Personen gerufen, um zum Fahrstuhl zu kommen.

Auch ich wurde dorthin gerufen. Ich sollte im Fahrstuhl sein, um nach unten zuu fahren. 

In einem Fahrstuhl? Im Tal gab es keinen Fahrstuhl. Zum Haus gelangte man nur zu Fuß über einen bescwerlichen Weg. Ich verstand es nicht. Um mich herum standen Möbel übereinander gestapelt. Was wren das für Möbel? Wo sollte es hingehen? Es gab keine Stockwerke.

Als der Fahrstuhl unten ankam, sollte ich aussteigen. Ich schaute mich um. So sehr ich mich auch anstrengte. Ich wußte nicht wo ich mich befand. Es war Winter und  es war kalt. 

 

Bedeutung

  • Müdigkeit und Suche nach Ruhe: Du fühlst dich erschöpft und sehnsüchtig nach einem sicheren Ort zum Ausruhen. Das Haus mit verbundenen Räumen ohne Türen symbolisiert möglicherweise milde Überforderung durch viele Gedanken oder Verpflichtungen in deinem Umfeld, ohne klare Abgrenzungen oder Ruhepausen.

  • Unbekannte Menschen und Unsichtbarkeit: Die Personen, die dich ignorieren oder nicht beachten, deuten darauf hin, dass du dich in bestimmten Situationen unsichtbar oder übersehen fühlst – vielleicht in Beziehungen, am Arbeitsplatz oder in sozialen Kreisen.

  • Fahrstuhl nach unten und verkehrte Logik: Der Fahrstuhl, der nach unten führen soll, obwohl im Tal kein Fahrstuhl existiert, spiegelt Verwirrung über Richtungen oder Entscheidungen wider. Es kann ein Hinweis auf innere Impulse sein, die dich in Richtungen ziehen, die nicht zur realen Umgebung passen, oder auf Gefühle von Weg-Weisungslosigkeit.

  • Möbel gestapelt und kalter Winter: Stapelnde Möbel signalisieren Überforderung, Belastung oder das Gefühl, keine stabile Orientierung zu haben. Kalter Winter steht oft für Schutzbedürfnis, Sehnsucht nach Wärme und Nähe.

  • Wiederholte Aufforderung, in den Fahrstuhl zu gehen: Angst vor Veränderung oder dem Unbekannten, gepaart mit dem Gefühl, Dinge tun zu müssen, ohne klare Orientierung zu haben.

Koma – Traum 1

Erinnerung:

Haus oben auf einem Berg umgeben von hellem Licht. 2 Personen unterhalten sich am Haus. Eine weitere Person versucht zu Fuß zum Haus zu gelangen.

Am Gespräch beteiligt meine Tante Guschi, die bereits viele Jahre tod ist.

Bedeutung:

Die Beschreibung erinnert an eine allegorische Szene, die symbolisch für die Annäherung an ein Ziel oder eine spirituelle Verbindung steht. Das Haus auf dem Berg repräsentiert das Ziel oder die spirituelle Ebene, die umgebende Helligkeit deutet auf Erleuchtung oder Klarheit hin. Die beiden Personen am Haus stehen für das Ziel selbst und eine etablierte Verbindung oder einen Zustand, während die dritte Person, die sich zu Fuß nähert, densuchenden oder denjenigen darstellt, der noch auf dem Weg zu dieser Erleuchtung ist. 

 

  • Haus auf dem Berg: Kann ein Ziel, eine Erleuchtung oder einen spirituellen Zustand symbolisieren.
  • Helles Licht: Steht für Klarheit, Wahrheit oder eine göttliche Gegenwart.
  • Zwei Personen am Haus: Können die Entität des Ziels und eine bereits dort angekommene Person repräsentieren, die über die Verbindung spricht.
  • Die sich zu Fuß nähernde Person: Stellt den Suchenden oder denjenigen dar, der noch auf dem Weg ist, eine Verbindung herzustellen oder ein Ziel zu erreichen.
  • Die Unterhaltung: Könnte den Dialog zwischen dem Suchenden und dem Ziel oder den bereits Anwesenden darstellen, wobei die Unterhaltung als Brücke zwischen den beiden Welten dient. 

Weitere Erinnerung an diesen Traum:

Ich kann mich daran erinnern, dass ich es war, der zu diesem Haus gewandert war. Es war ein beschwerlicher Weg. Oben angekommen bemerkte ich, wie sich meine Tante Guschi mit einem mir unbekannten Mann unterhielt.

Es ging darum, dass niemand erfahren sollte, welches Geheimnis diese beiden hatten. 

Ich erinnere mich daran, dass all die Menschen, die unten im Tal starben nach oben zu diesem Haus gebracht wurden. Die Habseligkeiten dieser Menschen wurden von meiner Tante eingesammelt und in dem Haus verwahrt.

Darm – Operation – Aus dem Arztbericht

Aus dem Arztbericht

Zunächst einmal eine Anmerkung von mir. Die Tage nach der Operation sind in meinem Inneren wie ausgelöscht. Ich kann mich nicht daran erinnern, wei ich in ein künstliches Koma (zwei Male) versetzt wurde. Doch der Reihe nach:

  • 17.12.2024: konventionelle Sigmaresektion
  • 17.12.2024: explorative Laparotomie mit Adhäsiolyse
  • 18.12.2024: aufgeblähtes Abdomen – Abführende Mittel führten zu keiner Änderung. Aufgrund hoher Schmerzen versetzen in künstliches Koma
  • 19.12.2024: Tachyarrhythmia absoluta (Lungenversagen)
  • 20.12.2024: CT – Untersuchung
  • 22.12.2024: Re-Laparotomie
  • 23.12.2024: problemlose Extubation
  • 24.12.2024: Infektion mit Influenca A nachgewiesen
  • 24.12.2024 Einschaltung  des Gesundheitsamtes
  • 24.12.2024 respiratorische Insuffienz (erneutes Lungenversagen)
  • 25.12.2024: ReRe-Lapartomie, sowie Re – Intubation
  • 25.12.2024: 4tägige Bauchlagerung
  • 27.12.2024: Luftröhrenschnitt für die künstlihe Beatmung
  • 28.12.2024: Darreichung zweier Bluttransfusionen
  • 31.12.2024: Beginn Weaning
  • 10.01.2025: ich wurde dekanüliert
  • 11.01.2025: Kostaufbau (zuächst nur flüssig)
  • 13.01.2025 Verlegung auf die chirugische Station
  • 27.01.2025 Entlassung

Im weiteren Verlauf (keine zeitlich Erkenntnis):

  • Lungenversagen – dadurch Luftröhrenschnitt und künstliche Beatmung
  • Akutes Nierenversagen
  • Herzrhythmusstörung
  • Harnwegsifekt
  • Delir
  • Panikattacken